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Herzlich willkommen auf der Homepage des Heimat- und Kulturvereins Jemgum. Der Verein wurde im Jahre 1990 gegründet und bestand 2020 dreißig Jahre. Da coronabedingt keine Feier stattfinden konnte, hofft der Vorstand, dies in diesem Jahr im Mai nachholen zu können.

Der Verein widmet sich der Heimatpflege und Heimatkunde, versucht die Erinnerung an vergangene Zeiten wach zu halten und bemüht sich, Sprach-, Schrift- und Bildgut zu sammeln und zu pflegen.

Auf unseren Seiten finden Sie Historisches und Genealogisches sowie Ankündigungen und Berichte über die Veranstaltungen des Vereins in Wort und Bild. Wir wünschen Ihnen beim Stöbern auf unseren Seiten viel Vergnügen.

 

Die dit un dat-Ausgabe Nr. 60, 2021 schließt an die Trilogie über die  Geschehnisse während der Zeit des Nationalsozialismus in Jemgum und im Reiderland an.

Beleuchtet werden  die Geschehnisse in den Dörfern der heutigen  Gemeinde Jemgum zwischen 1945 und 1955 anhand des Protokollbuchs der damaligen Gemeinde Jemgum (1945-1949), der Schulchroniken der Gemeinden (1945-1955) und der Rheiderland Zeitung ab 1949 (49 Seiten).

Auf zwei Seiten enthält der Jahresband darüber hinaus einen Bericht der Rheiderland Zeitung über die von 1951 bis 1955 in Jemgum lebende Geigenkünstlerin und Violin-Pädagogin Hedwig Luyken. Der Zeitungsbericht wurde von M.B. (?) am 14.7.1952 anlässlich des 70. Geburtstages der Künstlerin veröffentlicht.

 Die Ausgabe (60 Seiten) ist bei der AVIA-Tankstelle und bei Frisör Kruse für 2 € erhältlich. Aufgrund der Schließung des Sielhus' während der Corona-Vorsichtsmaßnahmen empfehlen wir eine Bestellung über unsere Mailadresse oder direkt bei Wilhelm Eenboom (Tel.: 04958/237).

 

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Im ersten Kapitel "Schulort und Schulgemeinde" führt Hauptlehrer Wolbertus Smidt kurz in die Geschichte des Emsfleckens, bevor er auf die Entwicklung der Schule ab 1820 eingeht, dem Jahr als die Schule, das heutige kirchliche Gemeindehaus, seine dritte Erweiterung erfuhr. 1876 fand dann die Verlängerung des Gebäudes in den heutigen Zustand statt, dessen Renovierung in diesem  Jahr abgeschlossen wurde und bereits seit der Übersiedlung der Schule an die Stelle der heutigen Grundschule, 1954, als Küsterwohnung genutzt wird. Lokalhistoriker Gerd Kronsweide hat die Schulchronik mit Schriftbeispielen aus der Originalchronik und Fotos der Lehrer ergänzt.

 

Der Leser wird über die Neubauten in Jemgum im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts informiert, wozu Fotos dieser Gebäude integriert wurden. Leider gibt es aus dieser Zeit keine Fotos aus der Schule selbst, so dass man sich keinen Eindruck über die Ausstattung der damaligen Klassenräume machen kann. Dafür erhält man einen Eindruck, wie sich die Jemgumer Lehrer zur Zeit des  Ersten Weltkriegs, in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit mit dem Zuzug vieler Flüchtinge bzw. Vertriebene in der jeweiligen Situation verhalten haben. Höhepunkte nach dem Zweiten Weltkrieg waren der Schulneubau 1953/54 und der Bau der neuen Mittelpunktschule, die Carl-Goerdeler-Schule, und eines bereits lange wieder verschwundenen Schulpaillons, 1966.

 

Zusätzlich hat Kronsweide eine Liste von 96 Lehrern, darunter auch einige neu entdeckte, seit dem 16. Jahrhundert,  drei Schulzeugnisse aus dem 19. und 20. Jahrhundert, Grabsteine von sieben verstorbenen Lehrern, 26 Klassenfotos, zwei Berichte von Schülern des Geburtsjahrgangs 1854 über ihre Schulzeit, eine Volksschulchronik von Pastor Melchert Herborg von 1869 und einen Nachruf desselben aus dem Jahr 1861 zum Tod des Lehrers Wilko Wilkens, der das Jemgumer Schulleben von 1826 bis 1861 bestimmte, in die Schulchronik eingefügt. Siehe dazu auch das Inhaltsverzeichnis unter Aktuelles/Neue Literatur auf dieser Homepage.

 

Eine Besprechung der Schulchronik findet sich im "BLOG FÜR OST-FRIESISCHE GESCHICHTE":

https://ostfrhist.hypotheses.org/

 

 

Die dit un dat-Ausgabe Nr. 59, 2019 beendet die Trilogie über die  Geschehnisse während der Zeit des Nationalsozialismus in Jemgum und im Reiderland. Es handelt sich dabei um einen Abdruck des Aufsatzes von Dr. Aeilt Risius, Weener in der Rheiderland Zeitung 1955 in fünf Teilen

(RZ 9.4.-13.5.1955). In einer Zusammenfassung wird anschließend  auf die verschiedenen Lager (Konzentrationslager, Gefangenenlager und Arbeitslager der Nazizeit in Ostfriesland eingegangen.  Der Einblick in die Zeit  des 1. Weltkrieges in der Gemeinde Jemgum endet mit dem Kriegsjahr 1918. Den Abschluss bildet wie immer der Rückblick auf das Vereinsjahr. Die Hefte (60 Seiten) sind in den Jemgumer Geschäften, bei der AVIA-Tankstelle und bei Frisör Kruse, für 2 € erhältlich. Aufgrund der Schließung des Sielhus' während der Corona-Vorsichtsmaßnahmen empfehlen wir eine Bestellung über unsere Mailadresse oder direkt bei Wilhelm Eenboom (Tel.: 04958/237).

 

Wir bitten auch die Rubrik Aktuelles - Neue Literatur zu beachten.

 

 

In der dit un dat Ausgabe Nr. 58 2018 setzt unser Lokalhistoriker Gerd Kronsweide die  Geschehnisse während der Zeit des Nationalsozialismus und während des 1. Weltkrieges mit dem Kriegsjahr 1917 jeweils in der ganzen Gemeinde Jemgum fort. Den Abschluss bildet ein Rückblick auf das Vereinsjahr.

Die Jahresausgabe dit un dat Nr. 57, 2017 mit dem Titelthema "Jemgum unterm Hakenkreuz" zeigt einen chronologischen Einblick in die Zeit zwischen 1933 und 1939. Zur Ergänzung findet sich unten noch eine Zusammenstellung der politischen Schlagzeilen (Auszüge aus der Rheiderland-Zeitung) aus Deutschland und der Welt, die einen Eindruck davon vermitteln soll, wie der Bevölkerung das Weltgeschehen durch die nationalsozialistische Brille vorgestellt wurde. In Jemgum sind die Hefte für Nichtmitglieder im Friseurladen von Peter Kruse und in der AVIA-Tankstelle von Ulrich Pals für 2.- € erhältlich. Bestellungen können über die Mail-Adresse abgewickelt werden. Die Portokosten werden zusätzlich berechnet.